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Das Hambacher Fest 1832: Höhepunkt frühliberaler bürgerlicher Opposition in Restauration und Vormärz

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@ Stephan Christoph Weiß

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Die zwei Begriffe, die im politischen Denken des Deutschlands im 19. Jahrhundert eine große Rolle spielten und zusammengehörten, waren Einheit und Freiheit. Die Freiheitsforderung des Liberalismus richtete sich gegen die überkommende gesellschaftliche und politische Ordnung dieser Zeit. Doch auch der Nationalismus stand den Fürsten gegenüber, weil sie die Nation, die das ganze Volk umfassen sollte, gegen die Legitimation setzte. Es wurde nicht mehr die Souveränität der Fürsten, sondern des Volkes als Nation gefordert. Hierbei trafen die Strömungen des Liberalismus und des Nationalismus aufeinander. In „Deutschland“ wurde diese gemeinsame Stoßrichtung weiterhin dadurch verstärkt, dass es nicht geeint, sondern in viele Einzelstaaten aufgeteilt war. Die Forderung nach der nationalen Einheit richtete sich damit gegen die territorialen Machtansprüche der Fürsten. Die Hoffnung in der deutschen Bevölkerung bestand darin, die einzelstaatliche Unterdrückung durch Gründung eines Nationalstaates überwinden zu können.Mit dem Jahr 1830 begann in „Deutschland“ die Phase der unmittelbaren Vorbereitung der bürgerlich-demokratischen Revolution. Innerhalb dieser Arbeit soll das Hambacher Fest von 1832 als die mit Abstand größte und wichtigste Veranstaltung der „liberalen und nationaldemokratischen Bewegungen“ als eine Momentaufnahme betrachtet werden, die die Vision des Zusammenspiels von Einheit und Freiheit realistischer werden ließ. In dieser Zeit waren politische Treffen und Zusammenkünfte verboten. Somit musste man sich anderer unpolitischer Anlässe bedienen, um in größerem Rahmen über Politik diskutieren zu können. Folglich besaßen scheinbar gesellschaftlich neutrale Feste wichtige politische Funktionen für die Liberalen. Im breiten öffentlichen politischen Leben entstand zu dieser Zeit ein bis dahin nicht gekannter Bewegungsspielraum, durch den die politischen Strömungen erst einen Massencharakter und nationale Dimensionen gewannen, wodurch ein überregionaler nationaler Zusammenschluss ermöglicht wurde.Das Hambacher Fest fand zwischen dem 27. und 30. Mai 1832 auf dem Hambacher Schloss bei Neustadt an der Weinstrasse statt. Es wurde von Philipp Jakob Siebenpfeiffer und Johann Georg August Wirth als führende Köpfe organisiert. Die Redner forderten hauptsächlich Freiheit, Bürgerrechte und nationale Einheit, sowie gesicherte politische Mitspracherechte. Somit sind das Hambacher Fest, die 1848/49 folgende Revolution und die erste deutsche Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche als wichtige Meilensteine bei der Entstehung der Demokratie in Deutschland anzusehen. Das Hambacher Fest selber wird als die Geburtsstunde der Demokratie in Deutschland bezeichnet.Untersucht wird im folgenden Text inwieweit sich die liberalen Kräfte durch das Hambacher Fest einnehmen ließen und welche Position sie diesbezüglich vertraten. Wie standen die liberalen Kräfte den Begriffen Einheit, Freiheit und Gleichheit gegenüber und galt ein Fest wirklich als eine Möglichkeit der öffentlichen politischen Meinungsäußerung? Welche Folgen hatte das Fest für die Akteure und die Bevölkerung?Einleitend wird versucht das Hambacher Fest historisch einzuordnen und einen Überblick über die Jahre 1815 bis 1848 zu geben, daran anschließend welche Funktion ein Fest in der damaligen Zeit einnahm und zu was es genutzt wurde, darauf folgend eine nähere Beschreibung des Hambacher Fest, sowie dessen Initiatoren. Im Anschluss wird geklärt welche Haltung die liberalen Kräfte eingenommen wurde und welche Folgen das Fest für diese hatte.

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